Eine Kutschfahrt, die ist lustig....

Bewohner des Charlottenhofs waren wieder auf Achse…

 

Am 15. Oktober konnten 30 Bewohner und einige Mitarbeiter der ergänzenden Eingliederungshilfe sowie der sozialen Betreuung das Gefühl von Freiheit während einer Kutschfahrt erleben. Möglich machte diesen Ausflug Maik Tegtmeier aus Rövershagen mit seiner Pferdekutsche. Mit dieser fuhr er am Montagvormittag vor dem Charlottenhof vor. Die Mitarbeiter halfen daraufhin, unter Einsatz ihrer ganzen Muskelkraft, Bewohnern beim Einsteigen. Selbst Bewohner, die nicht mehr selbstständig gehen beziehungsweise stehen können, freuten sich, den Ausflug miterleben zu dürfen.

 

Während der Kutschfahrt waren die Bewohner von den Wäldern und dem Duft der Nadelbäume der Rostocker Heide begeistert. Einige Bewohner fühlten sich zurück in frühere Zeiten versetzt und dachten über das Himbeeren- oder Pilzesammeln nach. Der Fahrtwind, der durch den flotten Trab der Pferde wehte, wirkte außerdem äußerst angenehm und belebend, so dass mit viel Freude altbekannte Volkslieder gesungen wurden.

Nach einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir das Freilichtmuseum Klockenhagen. Landwirtschaft mit Feldbau und Tierhaltung, traditionelles Handwerk, Sitten, Bräuche und vieles mehr können Besucher hier auf sehr anschauliche Weise erleben. Zusammen mit Feldern, Gärten und Tieren bietet das Freilichtmuseum Ausschnitte aus 300 Jahren Kulturgeschichte des Landes Mecklenburg Vorpommern. Wir schauten uns zu Beginn verschiedene Tiere wie Hühner, Enten und Kaninchen an. Danach sahen wir uns alte Landarbeiterwohnungen an, welche zeigten, wie Menschen vor  über 200 Jahren gelebt haben. Auch alte Scheunen und landwirtschaftliche Geräte interessierten die Bewohner und weckten Erinnerungen. 

 

Im Anschluss des Rundgangs ging es in das Museumsrestaurant, wo bei Kartoffelsalat mit Bockwurst sowie einer Tasse Kaffee gemütlich zusammen gesessen wurde.

Am Ende schauten sich die Bewohner die Ställe der Pferde an, die zu der Zeit mit einem Fohlen auf der Koppel standen, wo wir anschließend vorbei gingen. Außerdem wurden noch Erinnerungsfotos an einer kleinen Mühle geschossen.